Bewegung, Gesundheit und Lernfähigkeit hängen zusammen

Wochenblatt Kusel 5. Oktober 2017 - Hauptausgabe

Kusel. Kreissparkasse und die Schulen im Landkreis haben einen „Pädagogischen Beirat“ gebildet. Ziel seitens der Sparkasse dabei ist, die Schulen in ihrer Aufgabe nicht zuletzt durch Aktivitäten und Finanzmittel bei ihrem Bildungsauftrag zu unterstützen.

Den Vorsitz im Beirat hat der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Helmut Käfer, übernommen, seine Stellvertreterin ist die Leiterin des Siebenpfeiffer-Gymnasiums Kusel, Angelika Groeneveld-Olthoff.

Im letzten Jahr tagte der Beirat zum ersten Mal. Die zweite Auflage war für letzte Woche anberaumt.

Helmut Käfer ging vor den anwesenden Lehrkräften auf die Aufgaben des Beirates ein.

Christoph Schötschel, Leiter Medialer Vertrieb/Vertriebssteuerung bei der Kreissparkasse, stellte in einem Vortrag das „Mobile-Banking“ der Sparkasse vor.

Dabei ging er auf die Vor- und Nachteile ein, auch das unterschiedliche Nutzungsverhalten der jeweiligen Altersgruppen wurde von ihm dargestellt.

„Mobile Banking“ werde demnach in der Hauptsache von 18 bis 24-Jährigen genutzt, die ihre Bankgeschäfte zu einem hohen Anteil mobil erledigen.

Schließlich stellte er die verschiedenen Apps , die von den Nutzern verwendet werden können.

Die Nutzung der elektronischen Medien im Bankgeschäft sei in den letzten Jahren massiv angestiegen und die Sparkasse müsse sich diesem Trend anschließen, das verlange einfach die Nachfrage.

Dennoch gäbe es viele Faktoren zu berücksichtigen, so in der Hauptsache die Sicherheit des elektronischen Zahlungsverkehrs. Die Sparkasse stehe jedem Nutzer gern beratend zur Seite.

In einem Dialog stellten die Ausbildungsleiterin der Sparkasse, Jennifer Hanß und die Studierende bei der Sparkasse, Jule Decker, das duale Studium bei der Sparkasse vor.

Zunächst nannte Jennifer Hanß die Voraussetzungen für die Interessenten und Bewerber an diesem Ausbildungsgang. In angehende Bankkaufleute, die diesen Ausbildungsweg beschreiten wollen, setze die KSK ganz bestimmte Voraussetzungen, so zum Beispiel Abitur, Teamfähigkeit, aber auch Interesse an Wirtschafts- und Finanzthemen.

Dieser duale Bildungsweg verbinde Praxis und theoretische Ausbildung und verschaffe den jungen Menschen eine fundierte Ausbildung und damit ein stabiles Rüstzeug für ihre Zukunft, führte Jule Decker aus.

Gesunde Lehrer - Basis für Bildung

Den Hauptteil des Programms bildete ein e Praxispräsentation von Jimmy Little, Trainer und Referent zum Thema Lehrergesundheit und Direktor von „Move-To-Change“.

Der Referent, in Los Angeles in Kalifornien aufgewachsen, betätigte sich in den 80er Jahren als Trainerausbilder im Tennisbereich. Dabei trat er als Bildungsreferent für unterschiedliche Institutionen und Schule, aber auch als Gastdozent bei Kongressen und Symposien, in Erscheinung.

Seit einigen Jahren arbeitet er zusätzlich als Referent im Institut für Bewegungs- und Neuro-Wissenschaft an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Schließlich gründete er 2008 die „Move-To-Change Ltd. & Co. KG“.

Sein Vortrag an die Erzieher in den Schulen des Landkreises stellte er unter das Motto „Kraft tanken im Lehreralltag“.

Damit machte er die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Gesundheit und Lernfähigkeit deutlich. Er zeigte M Möglichkeiten auf, wie Lehrer ihre Gesundheit stärken und schützen können.

Sein speziell auf den Schul-Alltag zugeschnittenes Präventionsprogramm mit leicht erlernbaren Techniken und Übungen helfe, Pausen und Erholungszeiten optimal zu nutzen. Dies sei wichtig, um neue Energie zu tanken und so auch innere Ruhe zu gewinnen.

Seine offene und kommunikative Art machte seinen gut 45-minütigen Vortrag zu einem Gewinn für die Zielgruppe Lehrer und Lehrerinnen. hc)